Die 10 beliebtsten Pferderassen in Deutschland sind:

  1. Falabella
  2. Shetland
  3. Haflinger
  4. Dülmen-Rennpferd
  5. Hafling
  6. Islandpferd
  7. New Forest Pony
  8. Welsh Mountain Pony
  9. Shire Horse
  10. Irish Draught

Pferderasse Falabella

Falabella ist die kleinste der existierenden Pferderassen. Sie wurde in Chile entwickelt und hat sich besonders bei Familien mit Kindern etabliert. Falabella-Pferde zeichnen sich insbesondere durch ihre sehr sanften Wesenszüge aus, sowie einen sehr ruhigen, nicht ängstlichen Charakter. Falabella-Pferde sollten von einer Person gepflegt werden, da diese Pferderasse gut für Zwei-Personen-Reiten geeignet ist.

Pferderasse Haflinger

Haflinger ist die älteste der existierenden Pferderassen. In ihrer Heimat Österreich und der Schweiz ist die Rasse eine der meistgepflegten. Dies liegt an ihrem sanften Wesen, ihrer Belastbarkeit und Einsetzbarkeit in unterschiedlichen Sportdisziplinen wie Westernreiten, Dressurreiten oder Springreiten. Ein weiteres Merkmal dieser Pferderasse sind ihr kurzer, buschiger Schweif sowie das Stummelschwänzchen dazu.

Pferderasse Shetland

Shetland ist eine Pferderasse, die sich im Norden der englischen Inseln entwickelt hat. Sie ist ein sehr robustes und trainierbares Pferd mit einer kurzen Mähne und einem buschigen Schweif. Diese Pferderasse ist ausgezeichnet für Reitpfade geeignet, da es zu den robustesten Pferden überhaupt zählt.

Pferderasse Irish Hunter

Irish Hunter ist wahrscheinlich die älteste Pferderasse Europas. Das Römerreich verbreitete diese Rasse in Europa, jedoch nach dem Untergang des römischen Reiches, verschwand sie aus Europa. Sie wurde von Engländern wiederentdeckt und auf der Insel Irland wieder angebaut. Die Hunters stammen ursprünglich aus Irland, wo sie als Viehtreiber benutzt wurden. Die Anfänge dieser Rasse gehen auf die Zeit vor Christi Geburt zurück, als die Kelten sie verwendeten. Sie fiel jedoch mit der Verbreitung der englischen Sprache und der Erfindung des Pferdesattels bald in Vergessenheit.

Patrick Sarsfield, Duke of Ormonde und Earl of Lucan erwarb das letzte Exemplar von einem irischen Bauern und brachte dieses Pferd zum Haus seiner Schwester in England, wo er es an Lord Orkney verschenkte. Später gab er das Pferd dem britischen General Stirling, welches dann einen Armeeposten bekommen sollte. Stirling aber war nicht mit dem Fohlen einverstanden. Er gab es stattdessen als Geschenk an George I., König von England und Schottland, welcher das Fohlen als Irish Hunter bezeichnete.

Obwohl es immer noch viele Irische Hunter gibt, steht die Zahl der Pferde mit dieser Rasse auf der IUCN-Liste gefährdeter Wildpferde auf Platz 29 von insgesamt 35. Es ist nicht auszuschließen, dass die Irische Hunter bald aussterben werden. Das Hauptproblem ist ihre Abstammung und die genetische Vielfalt. In den vergangenen Jahrzehnten wurden vermehrte Verpaarungen zwischen nahen Verwandten durchgeführt und das hat zu einer Genflut geführt, was die Qualität der Tiere stark beeinflusst hat.

Pferderasse Dülmen-Rennpferd

Dülmen-Rennpferd ist eine Friesenpferderasse die in Dülmen, Nordrhein-Westfalen entwickelt wurde. Sie stammt von den Rheinischen Reitpferden ab und hat deren ruhige und geduldige Art weitergegeben. Eine weitere Besonderheit dieser Pferderasse ist ihr hervorragendes Laufvermögen, welches sie auch in der Rennsport erfolgreich einsetzten.

Pferderasse Holsteiner

Holsteiner ist eine Pferderasse mit der zweithöchsten Zuchtzahl unter allen Pferderassen in Deutschland. Sie wird seit dem 18. Jahrhundert gezüchtet und war ursprünglich nur für die Nutzung als Reittier gedacht. Im Laufe der Zeit hat sich diese Rasse jedoch den Sportreitern angepasst und wurdeschnell zu einer der beliebtesten Reitpferderassen in Deutschland.

Pferderasse Hannoveraner

Der Hannoveraner ist eine Pferderasse, die ursprünglich aus dem norddeutschen Raum stammt. Das Rennvermögen dieser Pferderasse hat sich seit den 1960er Jahren durch die Stärkung der Stutenlinien entwickelt. Heute wird er vor allem im Dressurreitsport und Springreitsport eingesetzt.

Pferderasse Holsteiner-Ardennais

Die Holsteiner-Ardennais ist eine deutsche Pferderasse, die im Rahmen des Zuchtzieles „Holsteinische Rasse“ entstanden ist. Sie muss gedeckte Farben mit holländischen Einfluss haben und kann sowohl als Reitanlage, aber auch für den Sportreitsport gebraucht werden. Durch die Holländer im 16. Jahrhundert kamen die ersten Zuchttiere dieser Reitpferderasse in Deutschland an. Im Laufe der Zeit wurden die Pferde immer weiter vermehrt und weiter gezüchtet, bis sie schließlich nach dem Zweiten Weltkrieg zu einer vollwertigen Rasse wurden. Hierbei war es auch von Bedeutung, dass die Holsteiner-Ardennais zu den Sportpferden zählen, da es sich meist um ein leichtes Pferd handelt, das auch für Kinder gut geeignet ist.

Rassestandard der Holsteiner-Ardennais

Der Holsteiner-Ardennais entspricht im Wesentlichen dem des Belgischen Ardennenpferdes und dadurch auch seinem Standard. Der Kopf soll möglichst breit sein und hervorstehende Augen haben sowie eine gerade Schnauze. Ansonsten sollte er von mittlerer Größe, kräftig und gesund sein.

Das Verbreitungsgebiet des Holsteiner-Ardennais ist Belgien und die Niederlande. Dort war das Pferd ursprünglich eine Arbeitstierrasse. Es wurde aber auch als Reitpferd verwendet, um Schafe zu hüten und zu treiben sowie als Militärpferd in der Kavallerie, im Artillerieregiment und bei der Eisenbahnarmee. Auch in Deutschland wurde es eher für den Arbeitsgebrauch gehalten als für den Sport oder die Zucht, da es sich hierfür nicht besonders gut eignete.

Pferderasse Irish Draught

Irish Draught ist die zweitälteste Pferderasse der Welt. Die erste Abstammungslinie entstand in Irland und war vor allem in Ulster weit verbreitet. Die Rasse kam ursprünglich aus England, wo sich die Pferdefahrer von den irischen Reitern abspalteten, um nicht mehr mit ihnen reiten zu müssen. Die Pferde der irischen Draught-Rasse wurden in Schottland und England als Rennpferde angenommen.

Pferderasse Islandpferd oder Islandpony

Landwirtschaftlich genutztes Haustier/Nutztier Landwirtschaftliches Nutztier

Für die Zucht ist das Islandpferd in Deutschland gesetzlich nicht zugelassen, weil es keine europäische Züchtungsverbindung hat und demnach auch keine homogene Abstammung ist. Es gibt jedoch einen Freistand in Deutschland, sodass man diese Rasse als Zweithalter betreiben kann. Allerdings wird davon abgeraten, da sie ursprünglich nicht für die Haltung in Privathaushalten geeignet sind. Für den Freistander besteht kein festgelegter Nachzuchtplan, sodass sich innerhalb der Herde Unterschiede in Größe, Farbe und anderen Merkmalen erge können. Daher sollte vor dem Kauf eines Islandpferdes immer der Züchter kontaktiert werden.

Da das Islandpferd keine europäische Zuchtverbindung hat, ist es gesetzlich nicht zugelassen. Es gibt jedoch einen Freistand, sodass man als Zweithalter die Rasse betreiben kann. Allerdings wird davon abgeraten, da sie ursprünglich nicht für die Haltung in Privathaushalten geeignet sind. Für den Freistander besteht kein festgelegter Nachzuchtplan, sodass sich innerhalb der Herde Unterschiede in Größe, Farbe und anderen Merkmalen ergeben können. Daher sollte vor dem Kauf eines Islandpferdes immer der Züchter kontaktiert werden.

Übersicht beliebter Pferderassen.

Die 10 beliebtesten Pferderassen in Deutschland